Nutzgarten

Der Nutzgarten hat zwar in den letzten Jahrzehnten an Bedeutung verloren, da Gemüse und Obst in jedem Supermarkt, zu jeder Jahreszeit gekauft werden kann.

Nutzgarten



Ein Nutzgarten steht im Gegensatz zu einem Ziergarten. In einem Nutzgarten werden vor allem Obst, Kräuter und Gemüse gezogen, um diese dann im Eigengebrauch zu verzehren. Der Nutzgarten kann in den unterschiedlichsten Formen angelegt werden. Hier finden sich immer wieder kleine Äcker, damit der Ertrag sich auch bezahlt macht. Aber auch Hochbeete kommen immer wieder zum Einsatz. Bei normalen Beeten werden oft Sträucher angepflanzt, die dann Beeren und ähnliches abwerfen. Der Nutzgarten muss aber nicht immer der Witterung ausgesetzt werden, sondern kann auch als Gewächshaus angelegt werden. Für ein Gewächshaus benötigt es aber einiges an Erfahrung. Nicht nur beim Aufbau eines Gewächshauses müssen viele Dinge beachtet werden, sondern auch bei der Aufzucht der Pflanzen. Durch die Landwirtschaft und die Möglichkeit, dass Gemüse und Obst in allen Supermärkten gekauft werden können, sind die Nutzgärten ein wenig in den Hintergrund getreten. Da immer mehr Menschen aber Wert darauf legen, dass das Gemüse und Obst aus biologischem Anbau stammen, finden die Nutzgärten wieder ihren Einzug.

Bei Obst und Gemüse aus dem Nutzgarten kann sich der Anbauer sicher sein, dass das gezogene Gemüse aus reinem Anbau entstanden ist. Experten meinen, dass in den nächsten Jahren, der Nutzgarten immer mehr in den Vordergrund kommen wird, da immer mehr Augenmerk auf gesunde Nahrung gelegt wird. Der Nutzgarten ist für einen biologischen Anbau sehr geeignet, denn jeder weiß, wie der Garten gedüngt wurde und das nicht mit Chemikalien gespritzt wurde. Immer mehr Menschen setzen auf diese Karte und bauen ihren Ziergarten auf einen Nutzgarten um. Der Nutzgarten nimmt zwar einiges an Zeit in Anspruch, dafür weiß man aber auch, dass das gezogen Gemüse und Obst auch wirklich gesund ist.