Radieschen anbauen

Radieschen sind Kreuzblütler und wegen ihres scharfen Nachgeschmackes sehr beliebt in der einheimischen Küche. Bekannt ist dieses Gemüse schon seit dem 16.Jahrhundert.








Radieschen sind Kreuzblüter



Die Radieschen gehören zu den Kreuzblütern, zu diesen Pflanzen kann auch der Rettich gezählt werden. In Europa ist dieses Gemüse seit dem 16.Jahrhundert bekannt, aber woher es stammt, ist historisch nicht belegt. Die Radieschen liefern zahlreiche Vitamine, denn neben A und B1, ist auch Vitamin C enthalten. Durch den scharfen Nachgeschmack werden die Radieschen gerne in der frischen Sommerküche eingesetzt. Die Radieschen anbauen, gestaltet sich sehr einfach. Sie können bis in den späten Herbst hinein angebaut und geerntet werden. Da Radieschen sehr rasch wachsen, kann schon 6 Wochen nach der Aussaat, die erste Ernte eingeholt werden. Sind die Wochen mit viel Sonnenschein geprägt, dann beträgt die Erntezeit sogar nur 4 Wochen. Der Boden für die Radieschen sollte zwar durchlässig sein, aber nicht zu locker. Da die Radieschen zum Verholzen neigen, sollte die Feuchtigkeit des Erdreiches immer gleich gehalten werden. Aber das Bewässern sollte immer in Maß und Ziel stattfinden, denn zu viel vertragen die Radieschen nicht.

Die Radieschen können bereits im März ausgesät werden, allerdings sollte hier noch eine Folie angelegt werden, damit die jungen Pflanzen vor dem einfallenden Frost geschützt sind. Die Samen sollten nicht zu eng beieinander liegend gesetzt werden, da sich die Radieschen sonst den Platz zum Wachsen einengen. Haben die Radieschen zu wenig Platz, werden sich die Knollen nicht richtig entwickeln können. Hier sollte aber mindestens ein Abstand von 3 bis 5 Zentimetern eingehalten werden. Die Samen mit einer dünnen Schicht Erde bedecken, und ausreichend gießen.